WR212 – Utopia und sein Schöpfer Thomas Morus
In dieser Folge tauchen wir ein in eines der faszinierendsten Bücher der Weltgeschichte – und in das Leben des Mannes, der dafür mit dem Kopf bezahlte.
Thomas Morus, Lordkanzler Englands, bester Freund des Erasmus von Rotterdam, Liebling König Heinrichs VIII. – und Autor eines Buches über eine Gesellschaft ohne Geld, ohne Privateigentum und ohne Anwälte. Erschienen 1516, auf einer Insel namens „Nirgendwo“. Erzählt von einem Mann, dessen Name auf Griechisch „Unsinnsschwätzer“ bedeutet.
Meinte er das ernst? War Utopia ein radikales politisches Programm – oder die schärfste Satire seiner Zeit? Diese Frage streiten Gelehrte seit 500 Jahren. Und die Antwort ist komplizierter, als du denkst.
Wir sprechen über das England des frühen 16. Jahrhunderts, über Armut, Schafe, die Menschen fraßen, und über einen König, der alles veränderte. Über Morus‘ unglaubliche Familie, seine lebenslange Freundschaft mit Erasmus – und über das Ende: ein wackeliges Schafott, ein letzter Witz über einen Bart, und ein Mann, der sagte: „Ich sterbe als des Königs guter Diener, und Gottes zuerst.“
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