Dies ist die Geschichte von Taras Schewschtenko.
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Ein paar weiterführende Links zum Thema:
https://de.wikipedia.org/wiki/Taras_Schewtschenko
https://de.wikisource.org/wiki/Taras_Schewtschenko._Ein_ukrainisches_Dichterleben
Worum es in dieser Folge geht
Über 1200 Denkmäler in seiner Heimat und Hunderte weitere weltweit: Für die Ukraine ist Taras Schewtschenko, was Shakespeare für England oder Goethe für Deutschland ist. Wir erzählen seine Geschichte ab dem 9. März 1814, als er im Dorf Moryntsi als Kind leibeigener Bauern geboren wird. Schon als Kind lernt er lesen und beginnt zu malen, und er zeigt früh großes Talent.
Befreundete Künstler kaufen ihn 1838 aus der Leibeigenschaft frei, unter anderem mit einer Lotterie für ein Gemälde von Karl Brjullow. Danach studiert Schewtschenko an der Kunstakademie in Sankt Petersburg, gewinnt Silbermedaillen und veröffentlicht 1840 seinen Gedichtband „Kobzar“, der die ukrainische Literatur und Sprache nachhaltig prägt. In seinen Texten geht es immer wieder um Freiheit und Selbstbestimmung. Er stirbt am 10. März 1861 in Sankt Petersburg, kurz bevor die Leibeigenschaft abgeschafft wird. Wie in seinem Gedicht „Testament“ gewünscht, wird er in der Ukraine beigesetzt, auf dem Taras-Hügel bei Kaniw.
Kurz gefragt
Wer war Taras Schewtschenko?
Ein ukrainischer Dichter und Maler (1814–1861), der als Leibeigener geboren wurde und heute als Nationaldichter der Ukraine gilt.
Was ist der „Kobzar“?
Sein erster Gedichtband von 1840. Ein Kobzar ist ein wandernder Sänger, der Geschichten zur Laute erzählt.
Wo ist Schewtschenko begraben?
Auf dem Taras-Hügel bei Kaniw in der Ukraine, wohin seine Freunde ihn aus Sankt Petersburg überführten.