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WR170 – Krankheit, Schiffbruch und Meuterei auf der HMS Wager

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Das Meer birgt einfach zu viel Faszination, darum zieht es uns heute bei den Wissensreisenden schon wieder aufs Wasser hinaus. Wir begleiten die HMS Wager in ihrem Geschwader englischer Kriegsschiffe im Krieg von Jenkins Ohr. Doch Krankheit, Schiffbruch und Meuterei sind erst der Anfang der grausamen Geschichten, die die Mannschaft durchleben muss…

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Worum es in dieser Folge geht

Unsere Geschichte beginnt 1731 mit einem Ohr. Ein spanischer Kommandant schneidet dem englischen Kapitän Robert Jenkins das linke Ohr ab, Jahre später wird der Fall im Parlament vorgeführt, und Großbritannien zieht gegen Spanien in den Krieg von Jenkins‘ Ohr. Nach einem schnellen Erfolg in Portobello schickt die Regierung ein Geschwader unter George Anson los, um die Spanier im Pazifik anzugreifen. Mit dabei ist die HMS Wager.

Schon vor Kap Hoorn wüten Typhus und Skorbut, dann zerschellt die Wager vor der chilenischen Küste. Die Überlebenden sitzen auf einer kargen Insel fest, und die Gruppe zerbricht im Streit zwischen Kapitän Cheap und dem Kanonier John Bulkley. Wir folgen beiden Gruppen, der einen in offenen Booten bis nach Brasilien, der anderen durch Gefangenschaft und Versklavung. Unter den Seeleuten ist auch ein Fähnrich namens Byron, der Großvater des Dichters Lord Byron.

Kurz gefragt

Was war der Krieg von Jenkins‘ Ohr?
Ein Krieg zwischen Großbritannien und Spanien ab 1739. Den Namen bekam er vom abgeschnittenen Ohr des Kapitäns Robert Jenkins, das britische Politiker als Kriegsgrund nutzten.

Wie viele Männer der Wager überlebten?
Etwa 35 von 250. Von den fast 2.000 Menschen der gesamten Expedition starben mehr als 1.300.

Wie lange waren die letzten Überlebenden unterwegs?
Die letzten kamen im Juli 1746 zurück nach England, sechs Jahre nach dem Aufbruch der Expedition.