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WR064 – Mythos Everest, Teil 1

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Wir nähern uns heute dem Dach der Welt. Woher kommt die Faszination mit dem steinernen Giganten, der alle Berge der Welt überragt? Wann begannen Menschen den Plan zu verfolgen, einmal ganz weit oben zu stehen?

Worum es in dieser Folge geht

Im ersten Teil unserer Reihe über den Mount Everest nähern wir uns dem Dach der Welt. Wir sprechen darüber, warum der Berg Menschen so fasziniert, und darüber, wie schwer er überhaupt zu erreichen war: Er liegt mitten im Himalaya, umgeben von Sechs- bis Achttausendern, in einer kaum erschlossenen Gegend und in Ländern, die nicht jeden hineinließen. Großbritannien wollte nach dem Wettlauf zu den Polen wenigstens den „dritten Pol“ für sich gewinnen.

Nach einer Erkundung 1921, bei der George Mallory die Nordroute fand, folgen 1922 die ersten echten Besteigungsversuche. Wir erklären das System der Hochlager, den ersten Einsatz von Flaschensauerstoff und den neuen Höhenrekord von 8225 Metern. Die Expedition endet mit einer Lawine, die mehrere Träger in den Tod reißt. 1924 geht es erneut los, wieder mit Streit darüber, ob Sauerstoff „unehrenhaft“ sei. Auch diesmal erreicht niemand den Gipfel, aber mit 8573 Metern wird ein Rekord aufgestellt, der bis 1952 bestehen bleibt.

Kurz gefragt

Wann gab es die ersten Besteigungsversuche am Everest?
Nach einer Erkundung 1921 unternahmen britische Expeditionen 1922 und 1924 die ersten Versuche.

Wie hoch kamen die ersten Expeditionen?
1922 auf 8225 Meter, 1924 auf 8573 Meter. Dieser Höhenrekord hielt bis 1952.

Warum war Sauerstoff umstritten?
Einige Mitglieder der Royal Geographical Society und des Alpine Club hielten Flaschensauerstoff für unehrenhaft.