Worum es in dieser Folge geht
Zum Auftakt des zweiten Teils fragen wir: Welcher Berg ist eigentlich der höchste? Vom Meeresspiegel aus der Everest mit 8848 Metern, vom Erdmittelpunkt aus der Chimborazo in Ecuador und vom Fuß bis zur Spitze der Mauna Kea auf Hawaii. Wir erklären die vielen Namen des Everest, von Sagarmatha bis Qomolangma, und erzählen von weiteren gescheiterten Versuchen in den 1930ern, etwa von Eric Shipton und Frank Smythe, und davon, wie schwer es ist, am Berg die geplante Route wiederzufinden.
Am 29. Mai 1953 ist es so weit: Der Gipfel wird zum ersten Mal erreicht. Danach suchen Bergsteiger neue Herausforderungen. Wir erzählen von einer illegalen Expedition Anfang der 60er, die ohne Sauerstoff bis etwa 7700 Meter kam und politische Wellen schlug, und von der Expedition unter Norman Dyhrenfurth 1963, die den Westgrat erkundete und erstmals einen Achttausender überschritt, also auf einer Seite hinauf und auf der anderen hinab. Außerdem geht es um die Sherpas, die schon seit 1907 für Expeditionen als Träger, Führer und Köche arbeiten.
Kurz gefragt
Ist der Everest der höchste Berg der Welt?
Vom Meeresspiegel aus ja. Vom Erdmittelpunkt aus ist der Chimborazo höher, vom Fuß aus gemessen der Mauna Kea.
Wann wurde der Everest erstmals bestiegen?
Am 29. Mai 1953.
Was gelang 1963 am Everest?
Eine Expedition unter Norman Dyhrenfurth überschritt erstmals einen Achttausender und erkundete eine neue Route über den Westgrat.