Worum es in dieser Folge geht
Im vierten Teil unserer Raumfahrt-Reihe erreichen wir das Ziel des Rennens. Wir erklären die vier Strategien, die für eine Mondlandung diskutiert wurden, und warum sich am Ende das Rendezvous in der Mondumlaufbahn durchsetzte. Das Apollo-Programm beginnt mit einer Katastrophe: Bei einem Test sterben Gus Grissom, Ed White und Roger Chaffee in einem Feuer in ihrer Kapsel.
Danach geht es Schritt für Schritt voran, mit den unbemannten Tests der Saturn V, der ersten bemannten Mission Apollo 7 und schließlich Apollo 11, mit der Armstrong und Aldrin landen, während Michael Collins im Orbit wartet. Wir begleiten die folgenden Missionen bis zum Mondauto von Apollo 15 und zu Apollo 17 im Dezember 1972. Die Sowjetunion spielt hier eine kleinere Rolle, denn nach Koroljows Tod 1966 kam ihr Mondprogramm nicht mehr voran.
Kurz gefragt
Welche Strategie wählte die NASA für die Mondlandung?
Das Rendezvous in der Mondumlaufbahn: Ein Landeteil trennt sich im Orbit vom Raumschiff, landet und kehrt danach zum Mutterschiff zurück. Verworfen wurden ein Versorgungsschiff auf dem Mond, die Montage in der Erdumlaufbahn und der Direktflug.
Wer war der letzte Mensch auf dem Mond?
Eugene Cernan. Harrison Schmitt betrat den Mond nach ihm, aber Cernan stieg als Letzter wieder in die Mondfähre.
Wie viele Menschen waren auf dem Mond?
Zwölf Amerikaner bei sechs Landungen zwischen 1969 und 1972.