Worum es in dieser Folge geht
Mit dieser Folge starten wir unsere Reihe über die Geschichte der Raumfahrt, und zum ersten Mal ist ein Gast mit im Raumzeitschiff: Schaumie. Wir beginnen um 400 vor Christus in Tarent bei Archytas und seiner hölzernen Taube, die mit Dampf durch die Luft schoss. Das Prinzip dahinter, den Rückstoß, nutzen Raketen bis heute. Weiter geht es zu den „Pfeilen des fliegenden Feuers“, mit denen sich die Chinesen 1232 gegen die Mongolen verteidigten.
Dann lernen wir die Väter der Raumfahrt kennen: Konstantin Ziolkowski, der Jules Verne verschlang und die Grundlagen berechnete, sowie Hermann Oberth und Robert Goddard. Wir folgen der Raketenentwicklung bis nach Peenemünde zur V2 und zu den Plänen für noch größere Raketen, schauen auf das Raketenflugzeug Natter und landen schließlich bei Sergei Koroljow.
Kurz gefragt
Was war die Taube des Archytas?
Eine hohle Holztaube auf einer Metallkugel mit Wasser. Wurde die Kugel erhitzt, trieb der Dampf die Taube in die Luft, angeblich gut 200 Meter weit.
Was hielt Hermann Oberth für den Menschen aushaltbar?
Nach Experimenten am eigenen Körper kam er 1909 zu dem Schluss, dass ein Mensch im Liegen 4 bis 6 g aushält, kurzzeitig auch 8 bis 10 g, und vermutlich auch die Schwerelosigkeit.
Was war die Natter?
Ein deutsches Raketenflugzeug aus der Endphase des Krieges. Der einzige bemannte Start am 1. März 1945 endete für den Testpiloten Lothar Sieber tödlich.