Im November 1975 ist die Empörung grenzenlos: Der Kölner Dom wurde der Schauplatz eines dreisten Verbrechens. Wie schafften es die Täter in die mehrfach gesicherte Domschatzkammer einzudringen? Wer steckte hinter dem unverfrorenen Raub? Die Polizei ist kurz davor einen Sensationsfund zu machen. Doch dann kommt alles ganz anders…
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Die Wissensreisenden sind:
Jan Bröhl
Cris Frickenschmidt
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Worum es in dieser Folge geht
Wir bleiben beim Kölner Dom, wechseln aber ins True Crime, und keine Sorge, es wird eher amüsant als blutig. Zuerst fragen wir, was es in einer Kirche überhaupt zu stehlen gibt, und erklären, was eine Monstranz ist. Dann geht es in die Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen 1975. Die Domschatzkammer gilt als gut gesichert, nach draußen führt nur ein schmaler Lüftungsschacht mit Eisengitter und Alarm.
Kurz nach Mitternacht entdecken die Domschweizer ein klaffendes Loch in der Wand, aus dem ein Seil baumelt. Die Schatzkammer ist geplündert. Die Ermittlungen führen die Polizei zu Ljubomir Ernst ins Kölner Griechenviertel, wo zwei weitere Männer anwesend sind und ein auffälliger Koffer im Flur steht. Ohne es zu ahnen, hat die Polizei zwei der drei Täter vor sich. Wie es weitergeht, erzählen wir im zweiten Teil.
Kurz gefragt
Wann wurde der Kölner Domschatz geraubt?
In der Nacht zum 2. November 1975, der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen.
Wie kamen die Täter in die Schatzkammer?
Durch einen Lüftungsschacht von gerade einmal 40 Zentimetern Durchmesser, der eigentlich mit Gitter und Alarm gesichert war.
Was ist eine Monstranz?
Ein kostbares liturgisches Schaugerät aus Gold, oft mit Edelsteinen, in dem eine geweihte Hostie gezeigt wird. Solche Stücke gehören zu den wertvollsten Gegenständen einer Kirche.