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Weiterführende Informationen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Fran%C3%A7ois_Champollion
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Hieroglyphen
https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosette
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Expedition
Worum es in dieser Folge geht
Am 23. Dezember 1790 wird im französischen Figeac Jean-François Champollion geboren, mitten in der Französischen Revolution. Wir erklären die Phasen der Revolution und den Revolutionskalender mit seinen Zehn-Tage-Wochen. Der Junge erweist sich als außergewöhnliches Sprachtalent, und als nach Napoleons Feldzug in Ägypten in ganz Europa das Ägyptenfieber ausbricht, packt es auch ihn.
Napoleons Expedition bringt Wissenschaftler mit, die Ägypten vermessen und beschreiben. Nach der Niederlage gegen die Briten müssen sie ihre Funde abgeben, dürfen aber ihre Aufzeichnungen behalten, aus denen die 24-bändige „Beschreibung Ägyptens“ entsteht. Unter den Fundstücken, die nach London gehen, ist eine Stele aus Granodiorit, gefunden nahe der Stadt Rosette im Nildelta, mit demselben Text in drei Schriften. Champollion bekommt eine Kopie in die Hände und entschlüsselt mit ihrer Hilfe die Hieroglyphen. Der Stein ist bis heute das meistbesuchte Objekt im British Museum, und sein Name lebt in der Raumsonde Rosetta und sogar in Apple-Software weiter.
Kurz gefragt
Was ist der Stein von Rosette?
Eine Stele mit demselben Text in drei Schriften, darunter Hieroglyphen. Sie war der Schlüssel zur Entzifferung der altägyptischen Schrift.
Wer entzifferte die Hieroglyphen?
Der französische Sprachforscher Jean-François Champollion.
Wo steht der Stein von Rosette heute?
Im British Museum in London, wo er seit 1802 ausgestellt wird.