El Dorado, diesen Namen hat irgendwie schon jeder einmal gehört. Doch woher stammen all diese Legenden, die diesen sagenhaften Ort umranken.
Einer der Menschen, die diesen Traum nicht nur für eine Wirklichkeit hielten, sondern auch aktiv danach gesucht haben, war Sie Walter Raleigh. Ein faszinierender Mensch, der es in der elisabethanischen Ära schaffte, von einem Jungen, der auf einem Bauernhof aufwuchs, sich bis in die obersten Ränke am Hof hinauf zu arbreiten.
Als ein geschätzter Berater und Höfling wurde er ein Vertrauter seiner Königin. Doch schon bald würden sich die Dinge ändern und ganz am Ende würde Walter dafür seinen Kopf verlieren…
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Worum es in dieser Folge geht
Wir beginnen mit dem Bericht eines erfundenen Zeitzeugen aus dem elisabethanischen England, der von El Dorado schwärmt: einer goldenen Stadt in Guayana, in der sich die Adligen mit Goldstaub bestäuben lassen. Ausgelöst hat diese Begeisterung Sir Walter Raleigh mit seinem Bericht über die „Entdeckung von Guayana“. Wer war dieser Mann, der fest an die goldene Stadt glaubte?
Wir folgen Raleigh vom Landadel in Devon über Oxford, Kriegsdienst in Frankreich und Irland bis an den Hof von Elisabeth I. Er organisiert die Expeditionen nach Roanoke Island, landet nach einer heimlichen Heirat im Tower, sucht 1595 in Südamerika nach El Dorado und verbringt später 13 Jahre als Gefangener im Tower, wo er an einer Weltgeschichte schreibt. Eine letzte Expedition zum Orinoco endet in einer Katastrophe und schließlich mit seiner Hinrichtung.
Kurz gefragt
Was war El Dorado?
Eine sagenhafte goldene Stadt, von den Einheimischen Manoa genannt, die in den Hochlanden von Guayana zwischen Orinoco und Amazonas liegen sollte. Der Name bezog sich auf Zeremonien, bei denen Menschen mit Goldstaub bedeckt wurden.
Was hat Raleigh mit Amerika zu tun?
Zwischen 1584 und 1589 organisierte er drei Expeditionen nach Roanoke Island vor der Küste des heutigen North Carolina, der ersten englischen Kolonie in Amerika.
Was geschah mit Raleighs Kopf?
Seine Frau ließ ihn einbalsamieren und bewahrte ihn bis zu ihrem Tod 29 Jahre lang auf.