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Ein paar weiterführende Links zum Thema:
https://g-wie-gastro.de/abteilungen/kueche/fachkunde/kartoffelzubereitungen.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffel#St%C3%A4rkekartoffeln
https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelbefehl
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hungersnot_in_Irland#Ursachen_und_Vorgeschichte
https://www.kartoffelvielfalt.de/images/rettet_linda_pressearchiv/NDR_Linda310805.pdf
Worum es in dieser Folge geht
Heute geht es um etwas, das wirklich jeder kennt: die Kartoffel. Unsere Reise beginnt um 11.000 vor Christus auf der Insel Chiloé, die neben den Anden Perus als eine der möglichen Urheimaten der Knolle gilt. Wir klären, wie aus dem lateinischen „terrae tuber“ über das italienische Wort für Trüffel unsere Kartoffel wurde, und wer die „papas“ der Andenbewohner zuerst beschrieben hat.
Über die Kanaren gelangt die Kartoffel nach Europa, doch durchsetzen will sie sich lange nicht, mit Ausnahme von Irland. In Preußen greift Friedrich der Große zu Kartoffelbefehlen, um den Anbau gegen Hungersnöte durchzusetzen. Zum Schluss gibt es Gerichte aus aller Welt und einige Fakten, von den „Kartoffelferien“ bis zur Kartoffelpflanze an Bord der Columbia.
Kurz gefragt
Woher kommt das Wort „Kartoffel“?
Vom lateinischen „terrae tuber“, das im Italienischen zu „tartufolo“ für Trüffel wurde. Daraus entstand „Tartuffel“ und schließlich „Kartoffel“.
Was waren die Kartoffelbefehle?
Anordnungen Friedrichs des Großen, mit denen er den Kartoffelanbau in Preußen durchsetzte. Der erste stammt von 1746, heute sind 15 solcher Befehle bekannt.
Sind Kartoffeln und Süßkartoffeln verwandt?
Nein. Die Kartoffel ist ein Nachtschattengewächs, die Süßkartoffel gehört zu den Windengewächsen.