Worum es in dieser Folge geht
Wir landen 1066 bei Battle in der Nähe von Hastings in Sussex, am Tag einer der folgenreichsten Schlachten der europäischen Geschichte. Zuerst ordnen wir die Lage: Eduard der Bekenner stirbt ohne Nachkommen und bestimmt Harald Godwinson zum Nachfolger. Doch gleich mehrere Männer erheben Anspruch auf den Thron: Haralds Bruder Tostig mit Unterstützung des norwegischen Königs Harald Hardrada und Herzog Wilhelm von der Normandie, genannt der Bastard.
Harald II. schlägt die Norweger bei Stamford Bridge, wo Tostig und Hardrada fallen, und zieht dann in Eile nach Süden. Am 14. Oktober 1066 steht sein Heer mit Schildwall auf dem Senlac-Hügel, ohne Reiter und mit wenigen Bogenschützen, gegenüber den Normannen, Bretonen und Flamen Wilhelms. Wir erzählen den Verlauf der Schlacht, in der Harald getötet wird, und was danach kam: Burgen, ein neuer Adel und eine Blutlinie, die sich bis zum heutigen König Charles III. verfolgen lässt. Auch die englische Sprache wurde durch die Eroberung nachhaltig verändert.
Kurz gefragt
Wann war die Schlacht bei Hastings?
Am 14. Oktober 1066 bei Battle in Sussex.
Wer kämpfte bei Hastings?
Der angelsächsische König Harald II. gegen Herzog Wilhelm von der Normandie, der danach als Wilhelm der Eroberer bekannt wurde.
Warum ist die Schlacht so wichtig?
Sie machte Wilhelm zum König von England, veränderte Adel, Verwaltung und Sprache und begründete eine Linie, die bis zum heutigen Königshaus reicht.