https://de.wikipedia.org/wiki/Bananen
https://de.wikipedia.org/wiki/Dessertbanane
https://de.wikipedia.org/wiki/Kochbanane
Worum es in dieser Folge geht
Wir landen beim Berg Megiddo im heutigen Israel, irgendwann zwischen 1500 und 1100 vor Christus, und schauen Menschen beim Essen zu. Auf dem Speiseplan stehen Kurkuma, Sojabohnen und Bananen, die alle aus Süd- und Ostasien importiert worden sein müssen. Herausgefunden hat man das erst vor Kurzem, durch die Untersuchung von Zahnstein. Von dort aus geht es um die Geschichte der Dessertbanane, die vor rund 6500 Jahren auf Neuguinea entstand.
Wir verfolgen ihren Weg über Madagaskar und Afrika auf die Kanaren und in die Karibik, wo 1502 die ersten Plantagen entstanden. 1895 importierte der Hamburger Händler Richard Lehmann erstmals 40 Tonnen für den Verkauf nach Deutschland. Wir erklären, warum die Bananenpflanze eine Staude ist, was Finger und Hände sind und warum wir im Supermarkt fast nur eine Sorte sehen. Die Gros Michel wurde durch die Panama-Krankheit fast ausgelöscht und durch die Cavendish ersetzt. Doch auch diese ist heute durch Pilze wie TR4 bedroht.
Kurz gefragt
Woher stammt die Banane?
Die heutigen Bananen gehen auf Neuguinea zurück, wo Bauern vor etwa 6500 Jahren erstmals essbare Formen kreuzten.
Warum gibt es im Supermarkt fast nur eine Bananensorte?
Die Cavendish setzte sich durch, nachdem die Gros Michel von der Panama-Krankheit fast vernichtet wurde.
Ist die Cavendish-Banane bedroht?
Ja. Pilzkrankheiten wie TR4 und Black Sigatoka haben bereits viele Plantagen in Südostasien und Australien zerstört.