Als die Boeing 314 Clipper am 02. Dezember 1941 von San Francisco aus nach Auckland startet, gehen alle Mitglieder der Crew noch davon aus, dass sie das Weihnachtsfest mit ihren Lieben in der Heimat verbringen werden. Aber am 7. Dezember bricht für die USA der 2. Weltkrieg aus und der Rückweg in die USA über den Pazifik ist versperrt.
Nun müssen sie einen anderen Weg nach Hause finden, einmal andersherum um die Welt.
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Hier könnt ihr die Reise der Pacific Clipper auf der Weltkarte verfolgen:
https://www.google.com/maps/d/edit?mid=126zvmiAsdqwEVxJmaHFjxlhuHWY0iz4&usp=sharing
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Worum es in dieser Folge geht
Am 7. Dezember 1941 sind wir im Cockpit eines Flugboots der Pan Am, der Boeing 314 California Clipper, auf dem Weg von San Francisco nach Auckland. Dann kommt die Nachricht aus Honolulu: Pearl Harbor wurde angegriffen. Kapitän Robert Ford öffnet einen versiegelten Umschlag mit Plan A, und der bedeutet: Der Weg zurück über den Pazifik ist versperrt.
Wir erklären, was die Boeing 314 so besonders machte, und folgen der Crew auf ihrer Odyssee nach Westen, mit 500 Dollar Reisekasse. Es geht quer über das australische Outback, durch vermintes Gebiet in Niederländisch-Ostindien, nach Ceylon, wo an Weihnachten ein Motor repariert werden muss, weiter über Afrika und Südamerika. Im Januar 1942 landet das Flugboot in New York, nach einer unfreiwilligen Weltumrundung. Danach trägt es einen neuen Namen: Pacific Clipper.
Kurz gefragt
Was war die Boeing 314 Clipper?
Ein großes Flugboot der Pan Am mit 46 Metern Spannweite und vier Motoren, das auf Wasser startete und landete.
Warum flog die Crew einmal um die Welt?
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor war der Rückweg über den Pazifik zu gefährlich. Die Anweisung lautete, nach Westen zurück nach New York zu fliegen.
Gab es Verletzte?
Nein. Die ganze Crew kam heil nach Hause.