Worum es in dieser Folge geht
Milton S. Hershey wird 1857 auf einer Farm in Derry Church in Pennsylvania geboren, als Sohn einer Familie mit Mennoniten-Wurzeln. Sein Vater verspielt das Geld der Familie mit wechselnden Geschäftsideen, Milton verlässt früh die Schule und lernt bei einem Süßwarenhersteller in Lancaster. Es folgen eigene Läden, Pleiten und Schulden, bis ein Scheck aus London über 500 Pfund für seine Karamellbonbons alles ändert.
Doch Karamell reicht ihm nicht. Wir erzählen, wie Hershey jahrelang versucht, Milchschokolade in Massenproduktion herzustellen, die sich jeder leisten kann, und wie um seine Fabrik eine ganze Stadt entsteht. Dazu gehören die Schule für Waisenjungen, die er 1909 mit seiner Frau Kitty gründet, der HersheyPark und ein Universitätsklinikum. Und am Ende eine Anekdote über die Titanic.
Kurz gefragt
Womit wurde Hershey zuerst reich?
Mit Karamellbonbons. 1894 war sein Unternehmen auf mehrere Fabriken mit Tausenden Mitarbeitern angewachsen.
Woher kommen Hershey’s Kisses?
Sie gehören zu den Produkten, die Hershey nach dem Durchbruch bei der Milchschokolade einführte, als tropfenförmige Einzelportionen.
Was hat Milton Hershey mit der Titanic zu tun?
Das Ehepaar wollte im April 1912 an der Jungfernfahrt teilnehmen, musste aber wegen dringender Geschäfte früher zurück und nahm stattdessen die Amerika der HAPAG.
Passend dazu: In Folge 84 geht es um John Cadbury und seine Schokoladenstadt.