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https://de.wikipedia.org/wiki/Arctic_(Schiff,_1850)
https://de.wikipedia.org/wiki/Collins_Line
Worum es in dieser Folge geht
1847 gründet Edward Knight Collins in New York eine Reederei, die der britischen Cunard Line die Transatlantik-Route streitig machen soll. Der US-Kongress zahlt dafür hohe Subventionen, denn Amerika will die schnellsten Dampfer der Welt. Die Schiffe der Collins Line holen tatsächlich das Blaue Band, doch das Tempo frisst Kessel, Kohle und Geld. Eines dieser Schiffe ist die Arctic, ein hölzerner Schaufelraddampfer ohne wasserdichte Schotten.
Am 21. September 1854 legt die Arctic in Liverpool ab. Vor Neufundland taucht im Nebel der kleine französische Dampfer Vesta auf, die Schiffe kollidieren. Kapitän Luce will zuerst den Franzosen helfen und bemerkt erst spät, wie schwer sein eigenes Schiff beschädigt ist. Wir erzählen von den Pumpen, an denen Passagiere bis aufs Blut arbeiten, von Besatzungsmitgliedern, die sich die Rettungsboote nehmen, und davon, warum es danach nie eine formelle Untersuchung gab.
Kurz gefragt
Warum fuhren die Collins-Schiffe so schnell?
Die US-Regierung subventionierte die Linie, um Cunards Vorherrschaft auf dem Atlantik zu brechen. Die hohe Geschwindigkeit war politisch gewollt, obwohl sie Maschinen und Rumpf stark belastete.
Womit stieß die Arctic zusammen?
Mit der Vesta, einem kleinen französischen Eisenschiff, das Fischer zwischen Neufundland und Frankreich transportierte.
Wurde das Wrack gefunden?
Nein. Es liegt irgendwo vor der Ostküste Neufundlands, der hölzerne Rumpf dürfte größtenteils zerfallen sein.