Worum es in dieser Folge geht
Hat ein galoppierendes Pferd jemals alle vier Hufe in der Luft? Diese Frage stellte Leland Stanford, und Eadweard Muybridge soll sie beantwortet haben. Wir lernen beide kennen. Wir treffen Stanford am 10. Mai 1869 in Utah, als er den goldenen Nagel zur Vollendung der ersten transkontinentalen Eisenbahn bringt. Der Jurist aus dem Staat New York wurde Eisenbahnunternehmer, Politiker und 1891 Gründer der Stanford University.
Muybridge, ein Engländer, wird in Kalifornien als Fotograf bekannt, unter anderem mit Aufnahmen aus dem Yosemite Valley. Er ist Entertainer, Erfinder und ein Mörder, der seine Tat offen zugab und nie verurteilt wurde. Für Stanford entwickelt er eine Methode, mit Reihen von Kameras Bewegungen festzuhalten. Nach einem Streit mit Stanford um die Anerkennung findet er in der University of Pennsylvania einen neuen Geldgeber und veröffentlicht „Animal Locomotion“ mit über 20.000 Einzelbildern. Seine Bewegungsstudien gelten als Grundstein des Films, und noch die „Bullet Time“ aus „Matrix“ beruft sich auf ihn.
Kurz gefragt
Hat ein galoppierendes Pferd alle Hufe in der Luft?
Ja, für einen kurzen Moment. Muybridges Fotoserien machten das sichtbar.
Wer war Eadweard Muybridge?
Ein englischer Fotograf, der mit Reihenfotografien von Bewegungen zu einem Wegbereiter des Films wurde.
Was hat Muybridge mit „Matrix“ zu tun?
Die Effektkünstler des Films nannten seine Reihenfotografie als Inspiration für die „Bullet Time“.