Heute schauen wir auf die nächste Generation der Piccards. Insbesondere auf das Leben und Schaffen von Jacques Piccard, der von seinem Vater mit dem „Tieftauch-Virus“ angesteckt wurde. Doch er würde sehr bald in einer Konstruktion seines Vaters dessen Rekorde brechen.
Das berühmte Fahrzeug ist der Bathyscaph Trieste, das den bisher tiefsten Tauchgang der Menschheitsgeschichte ermöglichte.
Heute geht es also ganz nach unten!
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Worum es in dieser Folge geht
Im zweiten Teil über die Piccards geht es um die nächste Generation, vor allem um Jacques Piccard, 1922 in Brüssel geboren. Eigentlich ist er Professor für Wirtschaft und Geschichte, doch die Bathyscaphen seines Vaters Auguste lassen ihn nicht los. 1953 läuft in Italien die Trieste vom Stapel. Wir erklären, wie so ein Tauchboot aufgebaut ist und was eine Bathysphäre von einer Taucherglocke unterscheidet.
Am 23. Januar 1960 tauchen Jacques Piccard und Don Walsh mit der Trieste ins Challengertief des Marianengrabens. Auf der rund neunstündigen Reise sitzen sie in einer engen Kugel, hören in fast 10.000 Metern Tiefe einen lauten Knall und sehen am Grund einen Plattfisch. Danach folgen wir Jacques zum Tauchboot PX-15 Ben Franklin, mit dem er den Golfstrom erforschte und dessen Erkenntnisse auch die NASA interessierten.
Kurz gefragt
Wer tauchte als Erster ins Challengertief?
Jacques Piccard und Don Walsh, am 23. Januar 1960 mit dem Bathyscaphen Trieste.
Was unterscheidet eine Bathysphäre von einer Taucherglocke?
Die Bathysphäre ist eine geschlossene Kugel mit dicken Wänden, in der der Druck gleich bleibt. Eine Taucherglocke ist unten offen, der Druck steigt mit der Tiefe.
Warum interessierte sich die NASA für die Ben Franklin?
Wegen der Technik und wegen der Frage, wie eine Crew eine lange Mission auf engem Raum psychisch verkraftet. Die Erkenntnisse flossen in Skylab und das Space-Shuttle-Programm ein.